Kennen & Können

Tees selbst kreieren

Wir machen es uns jetzt gaaaaanz gemütlich – und zwar mit einer Tasse heißem selbst (!) gesammeltem und gemischtem Tee. Wie das geht? Verraten wir hier!


Sammeln. Jetzt raus in den Wald und auf die Wiese, um duftende Kräuter für die Teestunde zu sammeln. Mit der Bestimmungs-App „Wilde Beeren und Kräuter“ (iOS/ Android, Lite-Version gratis, PRO-Version ab 7,99 Euro) landen die richtigen Blätter, Früchte und Blüten im Korb. Am besten in den frühen Morgen- oder Abendstunden ernten, dann ist der Wirkstoffgehalt am höchsten.

Trocknen. Hängen Sie das Grün in Sträußen auf, oder legen Sie es auf Packpapier aus. Wichtig: Die Pflanzenarten voneinander trennen, sonst vermischen sich die Aromen. Zum Trocknen lieben es Kräuter und Früchte warm, schattig und luftig. Bitte keine Ofenhitze! Nach 4–5 Tagen knistern die Blätter und Blüten, wenn man sie anfasst. Im Mixer lassen sie sich fix auf Teeblattgröße zerkleinern, in einer Teedose bleiben sie etwa zwei Jahre haltbar.

Mischen. Zuerst wählen Sie die Basis: Kräuter pur, Schwarz- oder Rooibos-Tee? Dann Extras wie Kräuter, Blüten und Gewürze hinzufügen: 3–4 Hauptzutaten in größerer, 2–3 Nebenzutaten in kleinerer Menge zugeben. Übrigens: Essbare Kräuter und Früchte entwickeln auch gemixt keine schädlichen Nebenwirkungen. Wer dennoch nicht experimentieren will, findet in dem Buch „Teestunde!“ von Tobias Müller (Südwest, 15 Euro) erprobte Rezepte.



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